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BSSB Admin
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Info Version 6

BSSB Win Version 6 - Information

Mit Einführung der Version 6 von BSSB Win für Gaue und Vereine wird das bisherige Lastschriftverfahren „DTAUS“ durch den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr „SEPA“ (Single Euro Payments Area) ersetzt. Abgesehen davon, dass SEPA mit den bereits bekannten internationalen Werten von „BIC“ und „IBAN“ arbeitet, sind für das weitere Verständnis zwei Begiffe wichtig: 

Der Zahlungsempfänger ist der „Gläubiger“; er wird bestimmt durch eine eindeutige Gläubiger-Identifikation (Gläubiger-ID) und den Gläubiger-Namen.Der Zahlungspflichtige bzw. Schuldner wird als „Mandant“ bezeichnet; er ist ebenfalls definiert durch eine eindeutige Mandanten-Identifikation (Mandanten-ID), den Mandanten-Namen und das Mandanten-Datum, das das Stardatum des Mandats beinhaltet. Ein sogenanntes Mandat besteht aus den Gläubiger- und Mandanten-Daten.

Die Installation der Version 6 von BSSB Win für Gaue aktualisiert den Einzug der Beitragsdaten von den Vereinen, sowohl aus der Beitragsbearbeitung als auch aus der Auftragsbearbeitung, d.h. bei den Bankdaten des aktuellen Gaus werden BIC und IBAN sowie die bereits vorgegebenen Gläubiger-Daten hinterlegt. Ausserdem werden die Bankdaten der Vereine des betroffenen Gaus aktualisiert, d.h. neben BIC und IBAN werden dort auch die bereits vorgegebenen Mandatsdaten eingestellt. Nach der Installation der Version 6 können die SEPA-Belastungen ohne weitere Eingriffe ausgeführt werden. 

Die Installation der Version 6 von BSSB Win für Vereine aktualisiert die Bankdaten der Mitglieder mit BIC und IBAN und erzeugt gleichzeitig die Mandatsdaten der Mitglieder. Nach der ersten Installation der Version 6 muss in der Vereinsversion bei den Bankdaten des aktuellen Vereins einmalig die Gläubiger-ID des Vereins hinterlegt werden; der Gläubiger-Name wird automatisch eingesetzt. Falls noch nicht geschehen, müssen sich alle Vereine, die Mitgliederbeiträge einziehen wollen, eine Gläubiger-ID besorgen. Diese wird von der Deutschen Bundesbank vergeben. 

Der Datenaustausch mit der Bank erfolgt beim Einsatz von SEPA über eine Datei mit der Endung .XML. Hierbei handelt es sich um ein international normiertes Daten-Austausch-verfahren auf Internet-Basis. Das bedeutet, dass SEPA nur auf einem internetfähigen Rechner mit einem Internet-Explorer eingesetzt werden kann. Die .XML-Datei muss über Internet an die Bank übertragen werden. Zu diesem Zweck wird von den Banken normalerweise eine entsprechende Banking-Software zur Verfügung gestellt. Es wird daher emp-fohlen, vor dem Einsatz der Version 6 von BSSB Win für Gaue und Vereine diesbezüglich die Hausbank zu kontaktieren. Bei SEPA entfällt das Datenträger-Begleitschreiben.

Eine SEPA-Beschreibung finden Sie nach Installation der Version 6 unter Start / Alle Programme / BSSB Win für Gaue bzw. Vereine

Abschliessend wird noch darauf hingewiesen, dass das SEPA-Modul in BSSB Win für Gaue und Vereine ausschliesslich deutsche Bankverbindungen bearbeitet. Ausserdem kann eine Rückkehr zum "DTAUS"-Verfahren nur durch eine komplette Deinstallation der Version 6 und Neuinstallation der Version 5 erreicht werden.

 

Technische Hinweise

Die Version 6 unterstützt die Betriebssysteme Windows Vista (alle Versionen) sowie Windows 7 und 8 (alle Versionen). Folgende Komponenten werden bereitgestellt:
SetupV.exe         BSSB Win für Vereine
SetupG.exe        BSSB Win für Gaue
 
zum Download

Bei einer Installation der Version 6 sind unbedingt Administratorrechte erforderlich. Ausserdem wird dringend empfohlen, vor der Installation alle Firewalls und alle Virenscanner zu deaktivieren!!!

BSSB Win ist eine nicht Microsoft zertifizierte 32-Bit Softwarelösung. Es muss deshalb für die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7 empfohlen werden, über die Systemsteuerung die Benutzerkontensteuerung (UAC - User Account Control) auszuschalten bzw. auf die niedrigste Stufe einzustellen.


Ablauf

Das Installationsprogramm sucht zunächst nach einer vorhandenen Version von BSSB Win. Falls eine Version 5 oder 6 gefunden wird, wird diese automatisch aktualisiert. Falls eine Version 4 oder älter gefunden wird, werden der bzw. die gefundenen Pfade der Installation angezeigt. Nach dem Markieren des gewünschten Eintrags kann die Installation fortgesetzt werden. Wenn keine Version gefunden wird, wird das Verzeichnis C:\Programme (oder Program Files)\ BSSB_Win\ bzw. BSSB_WinG als Verzeichnis für die Neuinstallation angeboten. An dieser Stelle ist die Möglichkeit einer Pfadänderung gegeben.

Wenn Sie das Setup nach einer Installation nochmal starten, werden Ihnen 2 Funktionen angeboten: "Reparieren" und "Entfernen". "Reparieren" wird benötigt, wenn Daten geändert oder gelöscht wurden und BSSB Win deshalb nicht mehr funktionsfähig ist. "Entfernen" deinstalliert BSSB Win komplett von dem Computer.

Sie sollten bitte keine Änderungen in den von BSSB Win mitgelieferten Verzeichnissen vornehmen!!! Wenn Sie das trotzdem tun, werden Sie eventuell dazu aufgefordert, BSSB Win mit dem Installationsprogramm zu reparieren.

64-Bit Rechner unter Windows Vista oder Windows 7

Zusätzlich zu dem allseits bekannten Verzeichnis C:\Programme gibt es auf 64-Bit Rechnern noch ein Verzeichnis C:\Programme(x86). Im Verzeichnis C:\Programme sollen eigentlich nur 64-Bit Anwendungen gespeichert sein, d.h. BSSB Win darf nicht in diesem Verzeichnis gespeichert werden; es gehört vielmehr in das Verzeichnis C:\Programme(x86) - falls der Benutzer unserem Installationvorschlag folgt. Bei einer Neuinstallation der Version 6 wird dem Benutzer als Installationsverzeichnis C:\Programme oder auch C:\Program Files angeboten. Wenn der Benutzer diesem Vorschlag folgt, wird anschliessend automatisch im Verzeichnis C:\Programme(x86) installiert und alles hat seine Richtigkeit.


Ihre 2KB-Hotline bei auftretenden Problemen: 089 679 176 11.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 06. März 2014 21:47 Uhr

 

 

Ihr Ansprechpartner:


BSSB-Win Software

2KB Software GmbH

Herr Klinkenberg

Tel: 089 - 679 176 11

Fax: 089 - 679 176 54

Nailastr. 5

81737 München

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.