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DSB
Deutscher Sportschützenbund



Samstag, 03. Oktober 2009
Symposium "Das neue Waffenrecht" in München

Bayerns Staatsminister des Innern Joachim Herrmann war der prominenteste

Referent beim Symposium "Das neue Waffenrecht", das der Bayerische

Sportschützenbund zusammen mit der Bayerischen Akademie für

Erwachsenenbildung im Sport im Münchner Haus des Sports ausrichtete.

Jede Schützin und jeder Schütze, der sich über den Online-Melder

angemeldet hatte, konnte sich von kompetenten Referenten aus erster Hand

darüber informieren lassen, welche Veränderungen das am 1. Oktober 2009

in Kraft getretene Waffenrecht tatsächlich bringt.

 

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Interview Herrmann

Referat Ranninger

Waffenaufbewahrung

 



Symposium Das neue Waffenrecht in München

 

Staatsminister des Innern. Dr. Joachim Herrmann hielt persönlich das Einführungsreferat Bayerns Schützen werden nicht viel von der Verschärfung zu spüren bekommen.

 

Am Abend des 24. September 2009 konnte jede Schützin und jeder Schütze aus erster Hand erfahren, wie sich das neue Waffenrecht in Bayern auswirkt. Kein Geringerer als Staatsminister Joachim Herrmann hielt das Einführungsreferat des Symposiums Das neue Waffenrecht, das der Bayerische Sportschützenbund in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie für Erwachsenenbildung im Münchner Haus des Sports veranstaltete. Teilnehmen konnte jedes interessierte Mitglied des BSSB, wenn es sich über den Internet-Onlinemelder angemeldet hatte. Etwas mehr als 120 Schützinnen und Schützen nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die Neuerungen des am 1. Oktober in Kraft getretenen neuen Waffenrechts zu informieren.

 

Für das Einführungsreferat „Das neue Waffenrecht und dessen Handhabung in Bayern“ nahm sich Innenminister Joachim Herrmann viel Zeit. Kein Fragesteller wurde „abgewürgt“. Der bekennende Schütze betonte ausdrücklich wie bereits im Interview in der Bayerischen Schützenzeitung, dass die Handhabung des neuen Waffenrechts für den bayerischen Schützen keine weitere Einschränkung mit sich bringen werde. So habe sich an der Aufbewahrung scharfer Waffen nichts geändert, und wer sich gesetzeskonform verhalte, brauche sich auch keine Sorgen zu machen.

 

Auch das Betretungsrecht zur Kontrolle der korrekten Aufbewahrung relativierte der Innenminister. Nachdem es bekanntlich keine neuen Planstellen für die Waffenbehörden geben werde, reduziere sich die Kontrolle in der Regel auf die Bitte, einen Nachweis über den Erwerb eines zugelassenen Waffenschrankes zu erbringen. Hierzu sei eine Rechnungskopie oder ein Foto des Typenschildes oft schon ausreichend. Nur in besonderen Fällen sei mit einer Nachkontrolle zu rechnen, und die beziehe sich ausschließlich auf die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Waffen. Er verglich das Prozedere mit dem alljährlichen Besuch des Schornsteinfegers zur Feuerstättenkontrolle, allerdings mit dem Unterschied, dass der Bezirks-Kaminkehrer jährlich vorbeischaue, der Waffenkontrolleur vielleicht ein einziges Mal!

 

Als weitere Referenten konnte 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, der durch den Abend führte, den Sachverständigen für Schusswaffen, Munition und Ballistik , Dipl. Ing. Dieter Stiefel, sowie Oberamtsrat und Waffenrechtsfachmann im Bayerischen Innenministerium, Bernd Ranninger, begrüßen. Während Dieter Stiefel noch einmal alles Wichtige zur Waffenaufbewahrung und Waffensicherung zusammenfasste, informierte Bernd Ranninger über den richtigen Transport von Sportwaffen.

 

Weitere derartige Symposien sind in Planung; diese sollen auch außerhalb Münchens in den einzelnen Schützenbezirken stattfinden, sofern Bedarf besteht. Eines ist sicher: Noch leichter verständlich und unterhaltsamer kann das doch recht komplexe Thema Waffenrecht nicht vermittelt werden.

 

Weitere Informationen:

 

Das Interview mit dem Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, zur Handhabung des neuen Waffenrechts

 

Regelungen zur sicheren Aufbewahrung von Waffen

 

Das Fachreferat von Bernd Ranninger zum „Transport von Waffen, insbesondere auch durch Jugendliche“


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