Ulrike Übelacker-Kühn
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Ich war Bufdi, und Du? – Martin Abeltshauser: Vom Bundesfreiwilligendienst im Sport zum Hausmeister

Nach seiner Lehre als Elektroniker für Betriebstechnik bei einem großen Münchner Autobauer war Martin Abeltshauser dort nur eine Stelle in der Produktion angeboten worden. „Das war es nicht, wofür ich gelernt habe", erinnert er sich. Kurzentschlossen packte er zwei Jahre Berufsoberschule drauf und erwarb sich so die Fachhochschulreife. Bevor er aber mit dem Studium beginnen wollte, beschloss Martin, mittels einer passenden Stelle erst einmal mehr Einblick in das Umfeld eines Sportmanagers zu bekommen. „Da kam die Stellenausschreibung für einen ,Bufdi im Sport' des Bayerischen Sportschützenbundes gerade recht."
 
Und diesen Schritt hat er nie bereut. „Ich wurde gleich am ersten Tag herzlich vom Team aufgenommen. Es war ein leichter Einstieg; alle haben mir geholfen, und ich habe mich schnell zugehörig gefühlt." Und auch seine Erwartungen wurden voll erfüllt, hatte er sich doch erhofft, etwas über die Wettkampfabläufe und Organisation von Sportveranstaltungen zu erfahren. „Zusätzlich habe ich auch viele handwerkliche Kniffe gelernt. Ich kann jedem jungen Menschen, der einen Handwerksberuf anstrebt, nur empfehlen, sich auf eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes beim BSSB zu bewerben," betont Martin Abeltshauser. „Nirgendwo kann man besser erkennen, welches Handwerk einem liegt und welches nicht, denn unser Team ist sozusagen für alle technischen wie handwerklichen Fragen zuständig – Elektrik, Elekronik, Metall, Holz, Sanitär. Und ein paar Grundkenntnisse aus dem Garten- und Landschaftsbau habe ich auch noch mitbekommen..."
 
Es war auch die Mitarbeit bei den sportlichen Großereignissen wie die Weltcups, die Bayerische und Deutsche Meisterschaft und nicht zuletzt beim IWK München, die Martin Abeltshauser zu bleibenden Erlebnissen wurden. „Der Blick hinter die Kulissen ist schon etwas ganz besonderes." Auch vom Oktoberfest hat er dank seiner Einsätze beim Oktoberfest-Landesschießen ein vollkommen anders Bild.
 
Nach dem Bundesfreiwilligendienst im Sport hängte Martin Abeltshauser kurz entschlossen noch ein Pratikum beim BSSB an – ihm war klar geworden, dass er ein „Mann der Praxis ist" und ihm Schreibtischarbeit weniger liegt. „Es war die Abwechslung in der Arbeit hier beim BSSB, weswegen ich mich auf die frei gewordene Hausmeisterstellung beworben habe," begründet er seine Wahl.
 
Seit 1. Januar 2014 ist Martin Abeltshauser in Vollzeit beim Bayerischen Sportschützenbund angestellt. Neben den vielfältigen Tagesaufgaben werden die elektronischen Standanlagen und Steuerungen der Schwerpunkt seines Betätigungsfeldes sein.
 
Der BSSB schreibt als Sportverband immer wieder Arbeitsstellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes aus, denn von dieser Möglichkeit profitieren beide Seiten. Mit der Abschaffung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes musste eine neue Möglichkeit der sozialen Arbeit eingeführt werden. So entstand der Bundesfreiwilligendienst. Dieser ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf, Schule wie Rentnerdasein für das Allgemeinwohl zu engagieren.
 
Alle Informationen über den „Bundesfreiwilligendienst im Sport" finden Sie auf den Internetseiten www.bundesfreiwilligendienst.de/
 
Bei Interesse am Bundesfreiwilligendienst beim BSSB wenden Sie sich bitte an Alexander Nelsen, E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Telefon (089) 316949-40.
 
Die Stellenausschreibung für einen "Bundesfreiwilligendienst im Sport" des Bayerischen Sportschützenbundes finden Sie hier.
 
 
 
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 21. Januar 2014 12:59 Uhr
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