Ulrike Übelacker-Kühn
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Kgl. priv. HSG München verteidigt Deutschen Luftgewehr-Meistertitel

bssb HSG Muenchen 2
 
Die Mannschaft der Kgl. priv. HSG München hat es wieder geschafft: Mit 3:2 Mannschaftspunkten besiegte das Team um die neue Nummer 1 Selina Gschwandtner die Auswahl der SSG Kevelaer und verteidigte damit in Rotenburg an der Fulda den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel.
 
 Während Tino Mohaupt und Isabella Straub an den Positionen 3 und 4 ihre Partien mit überragenden Ergebnissen souverän gewannen, mussten die Anhänger der „Haupt" bangen: Denn in der Spitzenpaarung schenkten sich Selina Gschwandtner auf Seiten der Münchner und Sergei Richter (Kevelaer) nichts. Der Israeli in Kevelaers Diensten schoss seine erste Neun erst im 16. Schuss, Selina Gschwandtner blieb bis zum 24. Schuss fehlerfrei: Sie schoss aber in der Folge zwei Neuner, die Sergei Richter in Führung brachten. Schließlich endete das spannende Match mit 398:397 und dem 2:2. Der für München schießende Österreicher Alexander Schmirl schoss in einer eher schwachen Partie 387 Ringe; das reichte aber dennoch, seinen Kontrahenten Nils Schumacher aus dem Rheinland auf Abstand zu halten, der mit 384 Ringen aus dem Wettkampf ging. Damit ging der Meisterspiegel nach 2009 und 2012 wieder zu den Münchner Hauptschützen.
 
Kurz zuvor hatte im „kleinen Finale" die Auswahl des SV Petersaurach die Mannschaft des Post SV Düsseldorf mit 3:2 Mannschaftspunkten besiegt und sich damit Bronze gesichert. In der über weite Strecken spannenden Begegnung punkteten die Mittelfranken dank hervorragender Leistungen an den Positionen 1, 3 und 4.
 
Der Meisterspiegel der Luftpistolenschützen ging nicht ganz unerwartet an die Mannschaft der SGi Waldenburg. Die Württemberger, in deren Reihen die beiden Heise-Brüder schießen, besiegten mit 3:1 (das Stechen an der Vier wurde nicht mehr durchgeführt, weil es für den Ausgang nicht mehr relevant war) den PSV Olympia Berlin, der wiederum bereits im Viertelfinale den SV Kelheim-Gmünd nach Hause geschickt hatte. Auch die beiden weiteren bayerischen Vertreter, die Luftpistolen-Teams der Kgl. priv. HSG München und der SSG Dynamit Fürth, hatten bereits nach der ersten Runde die Segel streichen müssen.
 
Foto: Jürgen Heise
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. November -0001 01:00 Uhr