Ulrike Übelacker-Kühn
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Weltcup Maribor – Monika Karsch holt Gold mit der Sportpistole

bssb Maribor Karsch
 
Monika Karsch (Regensburg) holte beim Weltcup im slowenischen Maribor Gold mit der Sportpistole. Bereits im Vorkampf hatte sie mit phantastischen Leistungen von 296 Ringen in der Präzision und 292 Ringen im Duellteil die Wertung angeführt. Im Finale um Gold traf sie dann auf die Goldgewinnerin des Weltcups München Gundegmaa Otryad aus der Mongolei. Nach 0:2-Rückstand in der ersten Serie holte die Regensburgerin schnell auf und ging nach zwei Durchgängen mit optimalen fünf Treffern mit 4:2 in Führung.
 
Gundegmaa Otryad gab sich jedoch nicht geschlagen und konterte in der vierten Runde mit 4:3 Treffern, sodass die beiden Punkte an sie gingen und der Ausgleich zum 4:4 hergestellt war. Eine weitere Serie ohne Fehler brachte Monika Karsch die 6:4-Führung, die eine Vorentscheidung bedeutete, denn nach einem Remis von 4:4-Treffern in Runde sechs stand der Sieg für die Bayerin fest.
 
Munkhbayar Dorjsuren (München) kam mit insgesamt 579 Ringen auf Platz 14, Sandra Hornung (Regensburg) belegte mit 571 Zählern Platz 36.
 
Im Wettbewerb Freie Pistole konnte sich kein deutscher Schütze auf vorderen Rängen platzieren. Andreas Heise (Wiggensbach) war mit 547 Ringen und Platz 31 bester Starter des Deutschen Schützenbundes. Philipp Grimm (Volkach) wurde mit 538 Ringen auf dem 46. Platz notiert.
 
Im Wettbewerb der Luftgewehrfrauen war Sonja Pfeilschifter (Feldkirchen-Westerham) beste Teilnehmerin des Deutschen Schützenbundes. Die mehrfache Welt- und Europameisterin qualifizierte sich zunächst mit 416,7 Ringen als Siebte für die Endrunde, konnte sich dort noch einen Rang verbessern und kam schließlich mit 123,1 Zählern im Finale auf den sechsten Platz. Die zweite bayerische Starterin in diesem Wettbewerb, Isabelle Straub (Kirchseeon), kam mit 410,4 Ringen auf Rang 58.
 
Ein weiterer bayerischer Schütze war auch bei den Luftgewehrmännern bester Teilnehmer des DSB. Michael Janker (Hofstetten) erreichte mit 623,4 Ringen den 20. Rang.
 
Auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Granade bewies Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) einmal mehr seine hervorragende Form mit dem Kleinkalibergewehr. Im Liegendkampf zog er mit 626,2 Ringen als Fünftplatzierter nach dem Vorkampf ins Fnale ein. Hier konnte er die zweimal erzielte 9,7 nicht mehr kompensieren und beendete den Wettkampf auf Rang 6. Dafür trumpfte der junge Oberbayer im Dreistellungskampf auf. Mit 1176 Qualifikationsringen zog er als Zweitplatzierter souverän in die Runde der besten Acht ein. Hier gelang es ihm nicht ganz, im Liegendanschlag – seiner Spezialdisziplin – einen Vorsprung herauszuarbeiten. Dennoch wurde er nach einer hervorragenden Leistung mit Bronze belohnt.
 
Die vollständigen Ergebnisse, Fotos und Hintergrundberichte finden Sie auf den Seiten der ISSF.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Juni 2014 12:06 Uhr