Ulrike Übelacker-Kühn
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WM Granada – Bayerische Schützinnen holen erste Medaillen für Deutschland

bssb SE Sonja Barbara
 
Eindrucksvoll bewiesen die bayerischen Luftgewehrdamen ihr Leistungsniveau. Sowohl Sonja Pfeilschifter (Großhöhenrain) als auch Barbara Engleder hatten als Sechst- und Zweitplatzierte den Einzug ins WM-Finale gemeistert. Nach gutem Start, bedeuteten eine 9,0 im sechsten und eine 9,4 im neunten Schuss für Barbara Engleder das Aus auf Rang 7. Auch Sonja Pfeilschifter hatte einen kleinen Durchhänger in den Schüssen 12 bis 14, fing sich dann aber wieder und sicherte sich in dem hochkarätigen Starterfeld mit einer beeindruckenden 10,8 die Bronzemedaille. Damit gewann die 43-jährige Soldatin ihre achte Weltmeisterschaftsmedaille ihrer beeindruckenden Schießsportkarriere und holte zudem einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio.
 
Im rein „süddeutschen Team" mit den zwei bayerischen Schützinnen Barbara Engleder und Sonja Pfeilschifter sowie der Württembergerin Lisa Müller (Weingarten) holte sich das Trio den Weltmeister-Titel mit 1253,6 Ringen. Den Weltrekord verpasste das weibliche Gewehrteam nur um einen Zehntelring.
 
Monika Karsch (Regensburg) hatte sich im ersten Halbprogramm mit der Sportpistole, der Präzision, mit 289 Ringen als beste Deutsche auf Rang 17 positioniert. Im "Duell-Teil" holte sie mit sehr guten 294 Ringen gewaltig auf und zog als Siebtplatzierte ins Halfinale ein. Leider schaffte sie mit Serien von 4, 2, 3, 2, und 3 Treffern nicht den Einzug ins Finale. Mit ihrer Endplatzierung auf Rang 6 verpasste sie (ebenso wie Barbara Engleder tags zuvor) einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio um einen Rang.
 
 
Die vollständigen Ergebnisse und den Zeitplan finden Sie auf den Seiten der ISSF.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 10. September 2014 13:55 Uhr