Ulrike Übelacker-Kühn
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Dreifach-Sieg für bayerische Mannschaften beim DSB-Pokal

bssb DSB Pokal 2014
 
Bei der Endrunde in Hannover holte die 2. Mannschaft der Rot-Weiß-Schützen Franken den DSB-Pokal in der Luftgewehr-Disziplin mit 3 129 Ringen. Der Leistungsverein (LV) Donaugau Regensburg errang mit 3 108 Ringen den zweiten Platz. Dritter wurde mit der Kgl. priv. FSG „Der Bund" München (3 092 Ringe) ebenfalls eine bayerische Mannschaft. Am Start waren 23 Mannschaften.
 
Ausschlaggebend für den Sieg des aus acht Schützen der diversen Altersklassen bestehenden RWS-Teams war letztendlich die geschlossene Mannschaftsleistung: Tina Grünwedel, Verena Schmidt und Nico Schallenberger warteten mit jeweils 394 Ringen, Miriam Markart und Theresa Schwendner mit je 393 Ringen auf. Jenseits der 390-Ringe Marke blieb mit 391 Ringen auch Magnus Weinberger, knapp darunter Jasmin Gebhard (388 Ringe). Der in der Altersklasse startende Bernd Gebhard kam auf 382 Ringe.
 
Auch wenn es sich beim DSB-Pokal um einen Mannschaftswettbewerb handelt, lohnt der Blick auf die Einzelergebnisse. In den fünf Altersklassen standen fünf Akteure aus dem Frankenland auf dem Siegerpodest: Bei den Jugendlichen belegten Franziska Ramspeck und Verena Schmidt mit jeweils 394 Ringen die Plätze 1 und 2; Silber gab es mit ebenfalls 394 Zählern für die Juniorin Tina Grünwedel und Nico Schallenberger, ebenso wie der auf dem Bronzerang platzierte Sebastian Meixner, der in der Schützenklasse an den Start ging und 393 Ringe traf.
 
Zum ersten Male startete mit dem Leistungsverein des Donaugaus eine Equipe unter der Leitung von Trainer Peter Trägner beim höchsten Pokalschießen des DSB. Bereits in der Vorrunde kristallisierte sich das Potenzial, das in den Schützen steckt, heraus. Die Auslosung ergab, dass der LV Donaugau bereits in der Vorrunde auf die deutschen Top Mannschaften treffen sollte. Es waren dies der Bundesligaverein und ehemalige Deutsche Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen sowie der LV SSV Altdorf-Neumarkt-Beilngries I.
 
Der erste Wettkampf gegen Elsen wurde am Gaustand als Fernwettkampf durchgeführt. Max Kappl, Kampfrichter des BSSB, leitete den Wettkampf, den der Donaugau mit dem Topergebnis 3 115 : 3 056 Ringe gewann. „Bei diesem Wettkampf konnten unsere Schützen/innen dreimal 395 Ringe und einmal 394 Ringe erzielen," so Peter Trägner. Der zweite Durchgang gegen den LV SSV Altdorf-Neumarkt-Beilngries I gestaltete sich weitaus schwieriger, man kannte im Vorfeld den Gegner nicht. Doch die anfangs sehr ausgeglichene Partie wurde letztendlich siegreich mit 3 107 : 3 085 Ringen zugunsten der Oberpfälzer beendet. Dieser Sieg bedeutete die Qualifikation für das Finale.
 
Am Finaltag mussten Lisa Haensch und Marion Dummer in der ersten Rotte um acht Uhr starten. Anders als bei Ligawettkämpfen, bei denen alle Schützen zeitgleich am Stand stehen, ist es beim DSB Pokalfinale so geregelt, dass im ersten Durchgang von jeder Mannschaft zwei Schützen an den Start gehen, alle 75 Minuten dann ein/e weitere/r Schütze/in. Nachdem die Reihenfolge frei wählbar war, wurde es bis zum letzten Schützen immer spannender.
 
Quelle: Josef Eder/Helmut Meixner/red
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. November -0001 01:00 Uhr