Ulrike Übelacker-Kühn
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Internationaler Wettkampf München – Tag 1

bssb IWK Medaille Dallinger
 
Der Internationale Wettkampf für Druckluftwaffen hat auf der Olympia-Schießanlage begonnen. 601 Starter aus 52 Nationen wetteifern bis Samstag um Trepperlplätze. Das erste Finale gehörte den Juniorinnen mit dem Luftgewehr. Trotz starker Leistungen schrappten unsere bayerischen Mädels an den Finalplätzen vorbei. Einzig die Hessin Johanna Tripp qualifizierte sich aus dem DSB-Kader fürs Finale. Aber auch für sie kam das schnelle Aus auf Rang 7. Siegerin wurde die Schweizerin Sarah Hornung, die eine souveräne Vorstellung auf höchstem Niveau bot.
 
Im zweiten Finale des Tages traten die Luftpistolen-Frauen gegeneinander an. In dem Wettkampf auf sehr hohem Niveau löste Sandra Hornung (Regensburg ) mit 384 Ringen das letzte Finalticket und hielt die weiß-blauen Farben hoch. Als zweite Deutsche hatte sich Munkhbayar Dorjsuren mit 386 Ringen für die Endrunde qualifiziert. Sandra Hornung kam gut in den Wettkampf und rangierte in den ersten beiden Dreierserien aussichtsreich im vorderen Drittel. Eine Acht im zehnten Schuss brachte sie aber ins Hintertreffen, sodass sie als Erste den Schießstand verlassen musste (Rang 8). Auch für Munkhbayar Dorjsuren lief es nicht ganz optimal. Sie wurde Sechste. Den verdienten Sieg fuhr Olena Kostevych, die in der Bundesliga für die Kgl. priv. HSG München startende Ukrainerin, ein. Sie hatte mit 592 Ringen bereits den Vorkampf dominiert und ließ sich auch im Finale nicht die Butter vom Brot nehmen.
 
Auch für das dritte Finale – Luftpistole Juniorinnen – hatte sich eine bayerische Schützin qualifiziert. Susanne Roß (Eichenlaub Raubling), die bereits ihr EM-Ticket in der Tasche hat, zog mit 379 Vorkampftreffern als Viertplatzierte ins Finale ein. Zwei starke Dreier-Serien zum Auftakt brachten Susanne in Medaillennähe. Nach dem 14. Finalschuss hatte sie sich eine fast sichere Bronzemedaille erarbeitet – doch dann spielten scheinbar die Nerven nicht mehr mit. Zwei Achter im 15. und 16. Finalschuss schoben sie auf Rang 4 zurück. Gold gewann die Französin Mathilde Lamolle.
 
Nach der „Pleite" im Wettkampf der Luftpistolen-Junioren, bei dem sich kein bayerischer bzw. deutscher Starter fürs Finale qualifizieren konnte, ruhten alle Hoffnungen auf den Junioren mit dem Luftgewehr. Und Bayerns EM-Starter Maximilian Dallinger präsentierte sich bereits in meisterlicher Form. Mit 627,4 Ringen hatte er ringgleich mit dem Russen
Roman Mailkov den Vorkampf gewonnen und trumpfte gleich in der ersten Final-Dreierserie auf. In einem äußerst spannenden Wettkampf ging es um Zehntel ständig zwischen den Erstplatzierten hin und her, bis sich Filip Nepejchal (Tschechien) etwas absetzen konnte. Doch Maxi trumpfte bei den abschließenden vier Schüssen nochmal so richtig auf, erreichte aber den 15-jährigen Tschechen um 3 Zehntel nicht mehr ganz. Unser bayerischer EM-Starter gewann souverän Silber.
 
Übrigens haben sechs der acht Junioren-Finalteilnehmer beim Vorkampf in der neu-renovierten Druckluftwaffenhalle ihre bisherige persönliche Bestleistung verbessert. Wenn das nicht für unsere neue Druckluftwaffenhalle spricht!
 
Das nächste und letzte Finale des Tages, Luftgewehr Männer, fand ohne bayerische bzw. deutsche Beteiligung statt.
 
 
Freitag, 29. Januar:
11.30 Uhr Luftpistole Männer
13.15 Uhr Luftpistole Junioren
14.45 Uhr Luftgewehr Junioren
16.00 Uhr Luftpistole Juniorinnen
17.15 Uhr Luftgewehr Frauen
18.30 Uhr Luftgewehr Juniorinnen
 
Samstag, 30. Januar:
12.00 Uhr Luftpistole Männer
13.30 Uhr Luftgewehr Männer
15.00 Uhr Luftpistole Frauen
16.30 Uhr Luftgewehr Frauen
 
Änderungen vorbehalten!
 
Den vollständigen Zeitplan finden Sie hier.
Die Finales können Sie auch im Liveticker verfolgen.
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie nach Abschluss der Wettkämpfe hier.
Bilder aller Finalisten finden Sie hier.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. Februar 2016 15:48 Uhr