Ulrike Übelacker-Kühn
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Barbara Engleder Sechste im Finale des olympischen Dreistellungskampfs

Barbara Engleder
Barbara Engleder Sechste im Finale des olympischen Dreistellungskampfs
In einer starken Konkurrenz wurde die Trifternerin Barbara Engleder mit 680,8 Ringen (Vorkampf 583, Finale 97,8) in der Londoner Kgl. Artilleriekaserne Sechste im olympischen Dreistellungskampf. Es stand schon nach dem Vorkampf fest, dass sie in die Entscheidung um die Vergabe von Gold und Silber nicht würde eingreifen können. Die Sportsoldatin schoss bereits nach dem Liegend- und Stehendschießen einem zu großen Rückstand auf die spätere Olympiasiegerin, der US-Amerikanerein Jamie Lynn Gray, die souverän mit dem neuen olympischen Finalrekord von 691,9 Ringen vor der Serbin Ivana Maksimovic (590 + 97,5 = 687,5 Ringe) den Wettbewerb gewann, hinterher.

Barbara Engleder war erst über ein Stechen – vier Schützinnen mussten sich noch um die verbliebenen zwei Finalplätze streiten – in die Runde der letzten Acht eingezogen. In einem Finale, in dem sie durchaus noch die Chance auf Bronze gehabt hätte, kämpfte sie sich nach einer 8,6 beim zweiten Finalschuss noch ins Rennen zurück und beendete ihren Wettkampf schließlich als Sechste.

Die vielfache Welt- und Europameisterin Sonja Pfeilschifter – die zweite Schützin aus Bayern im hochklassigen Feld – hatte mit 581 Ringen die Endrunde als 19. nicht erreicht.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. November -0001 01:00 Uhr