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Förderung des Schießstättenbaus

 

Antragsunterlagen für den Schießstättenbau zum Download


Grundsätzlich besteht für die Mitgliedsvereine des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. (BSSB) die Möglichkeit, staatliche Fördermittel für den Schießstättenbau zu beantragen. Die Grundlagen hierfür sind in den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports.

Nachfolgend finden Sie einige grundlegende Informationen zum Antragsverfahren:

Was wird gefördert?

Gefördert werden Neubau, Umbau und Erweiterung von Sportanlagen (hier: Schießstätten). Dies bezieht sich auch auf Gemeinschaftsbauten mit anderen Vereinen. Zu beachten ist, dass der antragstellende Schützenverein in jedem Fall als Bauherr auftreten muss. Bei Gemeinschaftsbauten (z.B. mit der FFW oder der Gemeinde) ist darüber hinaus eine Bauträgervereinbarung erforderlich.

Zuwendungsfähig sind weiterhin Generalinstandsetzungen von Sportstätten, sofern diese nicht auf mangelnden Bauunterhalt zurückzuführen sind.

Bei reinen Modernisierungs- und/oder Instandsetzungsmaßnahmen ist zu beachten, dass diese nur dann zuwendungsfähirg sind, wenn die Gesamtkosten mindestens 65.000 Euro betragen bzw. wenn der Neubau bzw. eine vorangegangene Generalinstandsetzung mindestens 6 Jahre zurückliegen. Für Umbaumaßnahmen besteht diese Grenze nicht.

Welche Voraussetzungen muss der Verein erfüllen?

Der Verein muss gemeinnützig und rechtsfähig (e.V. oder Kgl. priv.) sein, seinen Sitz in Bayern haben und Mitglied im Bayerischen Sportschützenbund sein.

Der Anteil der Schützenjugend (bis 27 Jahre) an der Gesamtmitgliederzahl des Vereins muss mindestens 10 % betragen.

Das Beitragsaufkommen des Vereines soll ab für Erwachsene (ab 18) 50 €/ Jahr, für Jugendliche (bis 18) 25 €/Jahr und für Schüler (bis 14) 12 €/Jahr betragen. Werden diese Sollbeiträge nicht erreicht, so können nicht zweckgebundene Spenden und Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit hinzugezählt werden.

Der Verein muss ein langfristiges Nutzungsrecht des zu fördernden Objekts nachweisen. Sofern sich das Grundstück nicht im Eigentum des Vereins befindet, ist ein langfristiges (mindestens 25 Jahre ab Fertigstellung bei Gesamtkosten ab 75.000 €, mindestens 10 Jahre ab Fertigstellung bei Gesamtkosten bis 75.000 €), uneingeschränktes, unkündbares und unabdingbares Nutzungsrecht nachzuweisen (Vertrag).

Der Verein muss Bauherr der Maßnahme sein (bei Gemeinschaftsprojekten auch zusammen mit weiteren Beteiligten).

Antragsunterlagen und Antragsverfahren:

Die Antragsunterlagen können kostenlos in der Geschäftsstelle des BSSB angefordert werden (Frau Wittmann, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) bzw. stehen zum Download bereit.

Die ausgefüllten Antragsunterlagen werden vom Verein über den jeweiligen Bezirksreferenten für den Schießstättenbau bei der Geschäftsstelle des BSSB eingereicht. Der BSSB prüft die Anträge und leitet sie mit einer entsprechenden Stellungnahme an die zuständige Bezirksregierung weiter. Die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn wird, soweit erforderlich, von der Bezirksregierung erteilt.

Der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn kann nur zugestimmt werden, wenn dadurch verhindert wird, dass:

•    andere öffentliche Finanzierungsmittel (z.B. Zuschuss der Gemeinde) ausfallen,
•    andernfalls der Fortbestand der Sportanlage oder der Fortbestand des Vereins gefährdet sind,
•    eine Sportanlage, insbesondere nach einer Kündigung, ersatzlos verloren geht, oder
•    nachteilige Folgen für den Sportbetrieb aufgrund eines Katastrophenfalles (z.B. Brand, Überschwemmung) eintreten.

Mit der Maßnahme kann erst förderunschädlich begonnen werden, wenn die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt wurde. Andernfalls ist eine Förderung nicht möglich!
Als Maßnahmen zur Durchführung eines Bauprojekts gelten in diesem Sinne nicht nur tatsächliche Bauarbeiten wie beispielsweise der Aushub, sondern auch die Vergabe von Aufträgen an bauausführende Firmen sowie der Einkauf von Materialien.
 
Bei Gesamtkosten von mehr als 250.000 Euro darf mit dem Bauvorhaben grundsätzlich erst nach Zuschussbewilligung durch die zuständige Bezirksregierung begonnen werden.
 
Sofern die zu erwartenden Gesamtkosten 250.000 Euro nicht übersteigen, kann die Genehmigung zum förderunschädlichen Maßnahmebeginn vom BSSB, nach Vorliegen aller Voraussetzungen, erteilt werden.
 
Der Höchstzuschuss ist auf 25% der zuwendungsfähigen Kosten begrenzt.


Ansprechpartner:


Bestellung der Antragunterlagen:

Frau Wittmann, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Inhaltliche Fragen zur Antragstellung:

Bezirksreferenten Schießstättenbau
Sachbearbeiter „Förderung des Schießstättenbaus"
Jörg Vochetzer
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )

BSSB Geschäftsführer Alexander Heidel
(089/31694917, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )
 

 

Gesetzliche Regelungen zu Bogensportplätzen

Hinweise zu sicherheitstechnischen und baulichen Regelungen für Bogenplätze

Liste der Schießstandsachverständigen

Richtlinien für die Errichtung, die Abnahme und das Betreiben von Schießständen (Schießstandrichtlinien)

Auszug aus den Schießstandrichtlinien für Luftdruckwaffen-Stände

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. August 2017 09:48 Uhr