Ulrike Übelacker-Kühn
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„Runder Tisch" zu den Themen Schießstandrichtlinien und Bürokratie

bssb Runder Tisch
 
Für das momentan brennendste Problem der bayerischen Schützenvereine, ein in den neuen Schießstandrichtlinien verankertes Verbot von Schützenscheiben im Schießstandbereich, zeichnet sich eine praktikable Lösung ab: Die Schießstandrichtlinien sollen evaluiert (überarbeitet) und der DEVA (Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen)  die Zuständigkeit für die redaktionelle Bearbeitung der Schießstandrichtlinien entzogen werden. Nach der Überarbeitung sollen die Richtlinien praktikabel sein. Bis dahin soll an die für den Vollzug verantwortlichen Innenministerien und nachgeordneten Dienststellen die Empfehlung gegeben werden, den Vollzug dieser Vorschrift auszusetzen.
 
 
Zu dieser Übereinkunft kamen die hochklassigen Gesprächspartner beim „Runden Tisch", der am 12. August auf der Olympia-Schießanlage stattfand. Zu dieser lösungsorientierten Diskussion waren die Bundestagsabgeordneten Gabriele Fograscher (stellvertretende innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion) und Dr. Hans-Peter Uhl (Innenpolitischer Sprecher der CDU/ CSU-Fraktion), die Landtagsabgeordneten Annemarie Biechl (CSU) und Dr. Otto Bertermann (Freie Wähler) sowie der Referent für Innen- und Rechtspolitik der FDP-Landtagsfraktion, Ulrich Falk, gekommen. Mit dabei waren auch 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, der Sprecher der bayerischen Schießstandsachverständigen Jakob Stainer, BSSB-Waffenrechtsexperte Bernd Ranninger, BSSB-Geschäftsführer Alexander Heidel sowie zahlreiche Gau- und Bezirksschützenmeister.
 
Im weiteren Verlauf wurden zudem die Themen der verdachtsunabhängigen Kontrollen der Aufbewahrung scharfer Waffen, und die Einstufung des Zimmerstutzens als „scharfe Waffe" diskutiert. Einigkeit herrschte darüber, dass Bürokratie abgebaut und nicht ausgebaut werden dürfe.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 16. August 2013 10:47 Uhr