Ulrike Übelacker-Kühn
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Landesschützenmeister im Gespräch mit Freisings Landrat Josef Hauner

bssb WK Hauner
 
Der vor einem knappen halben Jahr neu gewählte Landrat des Kreises Freising, Josef Hauner, besuchte die Olympia-Schießanlage. Für ihn war es eine Ehrensache, der Einladung von 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink zu folgen. Josef Hauner erinnerte sich eingangs der Gesprächsrunde, dass sein erstes Grußwort in seiner neuen Funktion einem Schützenverein galt. Insgesamt äußerte sich der Landrat sehr lobend über das ehrenamtliche Engagement, den Zusammenhalt und die Zuverlässigkeit der Schützenvereine.
 
1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink bat den neuen Landkreischef um Augenmaß bei der Auslegung der Ausführungsbestimmungen zum Waffenrecht. Auch über das erweiterte Führungszeugnis, das mittlerweile ein Muss für alle Mitarbeiter in der Jugendbetreuung ist, wurde gesprochen. Hier brachte Wolfgang Kink das so genannte „Regensburger Modell" ins Spiel.
 
Der Landrat war übrigens nach seinem Lehramtsstudium (u. a. Geschichte) lange Jahre als Pädagoge tätig, zuletzt als Schulleiter an der Grundschule in Unterschleißheim. Dann ereilte ihn der Ruf nach Höherem. Nach einer Zwischenstation im Kultusministerium als Mitarbeiter des Referats „Fachliche Fragen der Grund- und Hauptschule" stieg er zum Schulamtsleiter in Freising auf. Das schlägt sich auch in seinen Plänen als Landrat nieder: „Das Themenfeld Schule wird in den kommenden sechs Jahren der wichtigste Aufgabenbereich mit dem größten Investitionsvolumen sein." Auch dass Schule nur in Zusammenarbeit mit Elternhaus und Verein erfolgreich wirken kann, ist für Josef Hauner klar: „Natürlich sind die schulischen Themen auch eng verzahnt mit der Aufgabe der Kinderbetreuung, der Inklusion Behinderter, der Integration von Migranten, der Asylproblematik, den Musikschulen und dem Sport."
 
Nachdem Josef Hauner, der sich eine möglichst bürgernahe Landkreispolitik zu seinem Ziel gemacht hat, das Schützenwesen sehr am Herzen liegt, sagte er auch zu, das Schützenwesen uneingeschränkt zu unterstützen und Entscheidungen mit dem gewünschten Augenmaß zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu treffen
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 13. September 2014 14:25 Uhr