Ulrike Übelacker-Kühn
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Rosenheims 1. Gauschützenmeister Albin Wied †

bssb Albin Wied
 
In der Nacht zum 1. Oktober verstarb Rosenheims Gauschützenmeister Albin Wied im 58. Lebensjahr nach langer, schwerer Krankheit.
 
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 7. Oktober 2014 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt" in Pang bei Rosenheim statt.
 
Bis zuletzt diente er seinem Schützengau, wobei ihm der persönliche Kontakt zu seinen Vereinen sehr wichtig war. Der Zusammenhalt und die Kameradschaft in den Gauvereinen sah er als die Grundlage des Schützenwesens und förderte diese Werte, wo immer er konnte. So war es für ihn selbstverständlich, Busreisen nach München zum Oktoberfest-Landesschießen zu organisieren.
 
Albin Wied begann seine Funktionärstätigkeit bereits 1974 als beratendes Mitglied in seinem Heimatverein SG Immergrün Aising. Dort wurde er 1992 zum 1. Schützenmeister gewählt. In diesen 18 Jahren erwarb er sich durch seine ausgleichende Arbeit ein so hohes Ansehen, dass er 2001 für das Amt des 2. Gauschützenmeisters vorgeschlagen und gewählt wurde. Nur ein Jahr später übernahm er die Position des 1. Gauschützenmeisters.
 
Mit sehr viel Hingabe und Idealismus füllte er all seine Ehrenämter aus. Er verstand es, die drei Säulen unserer Arbeit im Schießsport gleichermaßen zu fördern: So lag ihm die Jugendarbeit und die verantwortliche Heranführung der Jugendlichen zum Schießsport ebenso am Herzen wie die verschiedensten sportlichen Aktivitäten, die unsere Sportart bietet. Aber auch die Pflege von Brauchtum, Tradition und Geselligkeit nahmen einen großen Raum in seiner Arbeit ein. Der bestens organisierte Bezirksschützentag 2006 in Rosenheim und die Bezirks-Sternwallfahrt 2012 waren nur einige Glanzpunkte seines organisatorischen Schaffens.
 
Noch Mitte August plante er die Teilnahme am Internationalen Schützenzug in Mühldorf und am Oktoberfest-Trachten- und Schützenzug. Für diese Festzüge stellte er dem Bezirk seine Marketenderinnen. Und für sein herausragendes Engagement sollte er Ende dieses Jahres mit dem Protektorzeichen in Gold geehrt werden.
 
 
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 01. Oktober 2014 15:57 Uhr