Ulrike Übelacker-Kühn
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Barbara Engleder gewinnt Sportgewehr-Bronze beim Weltcup in Fort Benning

bssb Barbara Engleder Fort Benning
 
Barbara Engleder (Triftern) hat im Wettbewerb KK 3 x 20 beim Weltcup in Fort Benning die Bronzemedaille gewonnen. Nach hervorragenden 590 Ringen im Vorkampf war die Weltmeisterin von 2010 als Zweitplatzierte ins Finale eingezogen. Dort lag sie nach den Liegend- und Kniend-Serien sogar auf Rang 2. Eine 9,6 im 14. Schuss des Stehendanschlags beendete das Kopf-an-Kopf-Rennen der 32-jährigen Bayerin mit der Kroatin Snjezana Pejcic, die Silber gewann. Der Sieg ging an die Chinesin Jing Chang.
 
Bereits im Luftgewehr-Wettbewerb hatte Barbara Engleder eine sehr gute Leistung gezeigt. Sie wurde in der Endabrechnung mit 415,4 Ringen auf Rang 12 notiert. Auch die Petersauracherin Maren Prediger präsentierte sich in den USA in Top-Form. Sie kam mit dem Luftgewehr und 414,9 Ringen auf Rang 15.
 
Die beiden bayerischen Pechvögel dieses Weltcups waren Monika Karsch (Regensburg) und Michael Janker (Diessen). Beide waren mit Spitzenresultaten auf Rang 9 an der Finalqualifikation vorbeigeschrappt. Die zweifache Mutter aus Regensburg erzielte mit der Sportpistole 583 Ringe und der junge Sportpolizist Michael Janker hatte beim Liegendkampf 626,0 Ringe gesammelt.
 
Die beiden Schnellfeuerpistolen-Schützen Christian Reiz und Oliver Geis sorgten für zwei weitere Medaillen für den Deutschen Schützenbund. Oliver Geis gewann Gold und Christian Reiz Bronze. Letzterer sicherte damit dem DSB einen weiteren Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio.
 
Im letzten Wettbewerb des Weltcups  – der Königsdisziplin KK 3 x 40 wurde es noch einmal richtig spannend. Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) hatte als Fünftplatzierter mit 1175 Ringen souverän das Ticket für's Finale gelöst. Der 27-jährige Bayer kam auch hervorragend ins Match und führte das Ranking mit zunächst deutlichem Vorsprung an. Eine 8,9 im 13. Schuss des Stehendanschlags machten aber alle Medaillenhoffnungen zunichte. Daniel Brodmeier kam letztendlich auf den undankbaren vierten Platz.
 
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie auf den Seiten der ISSF.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Mai 2015 09:35 Uhr