Ulrike Übelacker-Kühn
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Landesschützentag in Aschaffenburg – Planungssicherheit für die Zukunft

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 Vom 3. bis 5. Juni fand der 66. Bayerische Schützentag in Aschaffenburg statt. Die Delegierten der acht Schützenbezirke versammelten sich in der Stadthalle, um die Grußworte der Ehrengäste und die Berichte des Landesschützenmeisteramtes entgegenzunehmen. Zu dieser Versammlung waren unter anderem Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdB Andrea Lindholz, die Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, Hubert Aiwanger, Dr. Hans-Jürgen Fahn, Berthold Rüth und Peter Winter gekommen und überbrachten den Schützen ihre Grüße. Sie sagten ihre Unterstützung insbesondere bei der angedachten Verschärfung der EU-Feuerwaffenrichtlinie zu.
 
Zur Versammlung waren neben dem Präsidenten des Deutschen Schützenbundes, Heinz-Helmut Fischer, auch Vertreter aus 14 Landesverbänden sowie aus befreundeten ausländischen Verbänden gekommen.
 
1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink zog eine positive Bilanz der Arbeit des Landesschützenmeisteramtes im vergangenen Jahr. Der Bayerische Sportschützenbund sei gesellschaftlich sehr gut vernetzt und eine feste Größe im Freistaat. Gleichermaßen informierte er über die laufenden Gespräche mit Politikern alller Ebenen zum Thema EU-Waffenrecht. Er sprach auch die Sportstättenförderung, die Trainerausbildung und das geplante Jugend- und Begegnungszentrum an.
 
Im Rahmen des Landesschützentages wurde zudem hochverdienten Schützen mit hohen Ehrungen gedankt. Die höchste Ehrung des Landesverbandes, die Ehrenmitgliedschaft, wurde dem langjährigen unterfränkischen Bezirksschützenmeister Siegfried Schmitt und dem langjährigen Bezirkssportleiter Mittelfrankens, Rudolf Gebert, von der Vollversammlung zuerkannt.
 
Wesentlicher Tagesordnungspunkt war der Beschluss, die Verbandsabgabe um 1,70 Euro ab 2017 zu erhöhen. Diese Anpassung wurde durch die Beitragserhöhung des Deutschen Schützenbundes sowie der gestiegenen Kosten und verbesserten Serviceangebote des Landesverbandes erforderlich. Auch die Gaue und Bezirke erhalten dadurch mehr Geld. Dieser Investition in die Planungssicherheit für die Zukunft, stimmten die Delegierten mit überwältigender Mehrheit zu.
 
Der 66. Bayerische Schützentag endete tags darauf mit einem großen Schützenzug und anschließender Kundgebung, an der als Stellvertreter des Protektors S.K.H. Prinz Wolfgang von Bayern teilnahm.
 
Fotos der im Rahmen des Landesschützentags Geehrten finden Sie hier.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Juni 2016 15:21 Uhr