Julia Gebhard
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Deutscher Olympischer Sportbund lehnt Waffensteuer ab

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Deutscher Olympischer Sportbund
lehnt Waffensteuer ab
Der Bayerische Sportschützenbund setzt sich seit langem gegen die Einführung einer Waffensteuer ein. Nun hat sich auch der Deutsche Olympische Sportbund gegen eine solche Steuer ausgesprochen.

Es sei, sagt DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, "eine gute Tradition in Deutschland, die bislang auch noch nie durchbrochen wurde, Sportgeräte nicht zu besteuern. So ist es im Gegenteil gerade Ausdruck der gemeinnützigen Orientierung der im Deutschen Olympischen Sportbund vertretenen Sportarten, diese zum Beispiel über die Festlegungen in der Abgabenordnung steuerlich zu entlasten. Eine explizite steuerliche Belastung eines Sportgerätes ist daher grundsätzlich abzulehnen." führte Bach aus.
Sollte eine Waffensteuer tatsächlich eingeführt werden, seien zahlreiche Vereinsaustritte und damit eine nachhaltige Beschädigung des Schießsportes zu befürchten.
Die ausführliche Stellungnahme des DOSB lesen Sie hier.

Ebenfalls zum Thema Waffenrecht gibt es einen neuen Newsletter des Deutschen Schützenbundes. Die Anmeldung zum Newsletter finden Sie hier.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. März 2013 09:48 Uhr