Julia Gebhard
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Ja zum Schützenwesen - BayernSPD zu Besuch beim BSSB

Gruppenbild SPD Fraktion HP
Ja zum Schützenwesen
BayernSPD zu Besuch bei BSSB
Bei einer Parlamentarischen Gesprächsrunde heute auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück diskutierten Mitglieder der bayerischen SPD-Landtagsfraktion mit Vorstandsmitgliedern des Bayerischen Sportschützenbundes aktuelle Themen des Schießsports und des Waffenrechts.
Landesvorsitzender der BayernSPD Florian Pronold, Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher, die sportpolitischen Sprecher Diana Stachowitz und Harald Güller, MdL a.D. Willi Leichtle sowie die Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher legten das Bekenntnis ab, dass die bayerische SPD zum Schützenwesen steht und versicherten 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, dass aus Sicht der SPD weder in Bayern noch im Bund die Notwendigkeit zu Änderung im Waffenrecht besteht, und zwar nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern primär aus kultureller Verbundenheit.
Die SPD werde sich für „vernünftige, praktikable Lösungen mit Augenmaß" einsetzen, sowohl in Bezug auf Kontrollen der vorschriftsmäßigen Waffenaufbewahrung als auch bezüglich der straffreien Abgabe geerbter Waffen.
Gabriele Fograscher betonte, die SPD wolle keine zentrale Lagerung von Waffen in Schützenhäusern und keine sog. Waffensteuer.
Sportschützen und Politik waren sich einig, dass die Einführung eines nationalen Waffenregisters sinnvoll sei, solange strikter Datenschutz gewährleistet werden könne.
Landesvorsitzender Florian Pronold sprach sich abschließend dafür aus, auf kurzem Weg im Dialog zu bleiben und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Er versprach, seine Partei hätte jederzeit ein „offenes Ohr" für eventuelle Probleme der bayerischen Sportschützen.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. November -0001 01:00 Uhr