Julia Gebhard
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Sichere Waffenaufbewahrung bei bayerischen Sportschützen

Dummy Aufbewahrung
Sichere Waffenaufbewahrung
bei bayerischen Sportschützen
Die jüngsten Vorfälle an einer Memminger Schule haben gezeigt, wie wichtig eine sichere Waffenaufbewahrung ist – eine Tatsache, die beim Bayerischen Sportschützenbund oberste Priorität hat.
Der Bayerische Sportschützenbund nimmt seine Mitglieder seit jeher zur gesetzesmäßigen, sicheren Waffenaufbewahrung in die Pflicht und weist permanent auf die strengen gesetzlichen Vorschriften hin. Absolute Zuverlässigkeit im Umgang mit Waffen ist für Sportschützen erstes Gebot.
Zentrale Aufbewahrungsstellen für Waffen – wie aktuell wieder in der Diskussion – bringen jedoch keinerlei Sicherheitsgewinn, sondern stellen im Gegenteil eher eine Gefahr und einen massiven bürokratischen Aufwand dar. Wie mehrfach berichtet, haben sich die bayerischen Regierungsparteien und die bayerische SPD gegen eine zentrale Waffenaufbewahrung ausgesprochen. Der Glaube, „dass wir [die Gefahr von Amoktaten] allein durch Diskussionen im Waffenrecht restlos beseitigen können, das wäre letztendlich verfehlt." bestätigt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Rückendeckung erhalten die bayerischen Sportschützen auch aus der FDP: „Bayerns Sportler, Jäger, Brauchtumsschützen und Sammler, die sich rechtstreu verhalten, dürften nicht für einzelne Straftaten in Mithaftung genommen werden," betont der rechts- und innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Andreas Fischer.
Er spricht den bayerischen Sportschützen sein Vertrauen aus: „Gerade im Waffenrecht ist es dringend notwendig, zur Sachlichkeit zurückzukehren. Mit politischem Aktionismus und Radikalentscheidungen auf dem Rücken der rechtstreuen Waffenbesitzer ist niemandem gedient. Vom legalen Waffenbesitz in Bayern geht kein Sicherheitsrisiko aus."
Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. November -0001 01:00 Uhr