Ulrike Übelacker-Kühn
Drucken

Frank Tempel, MdB, zu Gast auf der Olympia-Schießanlage

bssb Frank Tempel OSA
 
Klares „Nein" zur Gebührenbelastung der Schützen
 
Am Freitag, 31.08.2012, besuchte Frank Tempel, Bundestagsabgeordneter der Linken und Mitglied des Innenausschusses des Deutschen Bundestages die Olympia-Schießanlage, um sich vor Ort und aus erster Hand über aktuelle Themen des Waffenrechts zu informieren.
 
 
Der Bayerische Sportschützenbund wurde in der Diskussion durch den 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, den 2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier, den 1. Landessportleiter Gerhard Furnier sowie Geschäftsführer Alexander Heidel vertreten.
 
Die Gepräche waren konstruktiv und sachlich fundiert. Die Einführung des zentralen Waffenregisters wird allseits begrüßt, auch wenn der Vollzug in der Praxis erst anlaufen muss.
Übereinstimmend mit den BSSB-Vertretern stellte MdB Frank Tempel klar, dass die Kosten für die Kontrollen zur Waffenaufbewahrung keinesfalls auf die Sportschützen abgewälzt werden dürfen, vielmehr sei dies Sache des Staates.
 
Bei Besuch des Teststandes der Firma Ruag auf der Olympia-Schießanlage konnte deutlich gemacht werden, welch unterschiedliche Schussbilder einzelne Munitionschargen hervorrufen können und weshalb es durchaus sinnvoll ist, größere Mengen an Munition vorzuhalten.
 
1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink betonte, dass Sicherheit oberste Priorität bei der Ausübung des Schießsports habe, unsere Sportler aber auch nicht überverhältnismäßig reglementiert oder mit ungerechtfertigten Gebühren belegt werden dürfen. Mit Blick auf einen weiterführenden Austausch regte der 1. Landesschützenmeister eine fraktionsübergreifende Gesprächsrunde an, um auch hier den Schießsport transparent und sachbezogen darstellen zu können.
 
Frank Tempel, dem der Schießsport selbst nicht fremd ist, erwies sich als kenntnisreicher und lösungsorientierter Gesprächspartner. Bei einer Führung über die Olympia-Schießanlage während der Deutschen Meisterschaften konnte er sich einen Überblick über die vielfältigen Disziplinen verschaffen.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. September 2012 10:48 Uhr