Ulrike Übelacker-Kühn

H&N-Cup – Internationaler Wettkampf – Schießsportelite misst sich in München

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Nahezu 700 Sportler aus 51 Nationen messen sich beim H&N-Cup derzeit auf der Olympia-Schießanlage. Der Sponsor der Veranstaltung, die Firma H&N, hat die Final- wie Druckluftwaffenhalle in ein ansprechendes blau-goldenes Ambiente getaucht, eine Schützenlounge der Firma vor dem Eingang sorgt für Wohlfühlatmosphäre und Stil. Zusammen mit dem eingespielten BSSB-Mitarbeiterteam und der bewährten internationalen Jury warten perfekte Wettkampfbedingungen auf die Sportler aus Nah und Fern.
 
Traditionell gehörte der Auftakt der Wettbewerbe den Luftpistolen-Juniorinnen, die nach der Regeländerung durch die ISSF erstmals 60 Schuss im Vorkampf bestreiten mussten. Miriam Piechaczek kam mit 94 Ringen in der ersten Serie gut in den Wettkampf, und es lag auch sicherlich nicht an mangelnder Kondition, dass sie um zwei Ringe am Finaleinzug vorbeischrammte, da Miriam mit 95 Ringen in Serie 6 ihren Wettkampf beendete. Am Ende sprangen 565 Ringe und Rang 12 heraus. Andrea Heckner kam mit 564 Ringen auf Rang 14. Im Finale drehte dann die Tschechin Denisa Bezdecna so richtig auf. Mit dem sensationellen Finalergebnis von 243,4 Ringen (3,3 Ringe über dem Final-Weltrekord) stellte sie ihre Konkurrentinnen in den Schatten und gewann souverän Gold. Silber ging an die Mexikanerin Karen Quezada mit 236,1 Ringen, und Bronze sicherte sich Miroslava Mincheva mit 214,7 Ringen.
 
Im zweiten Wettkampf zeigten die Frauen mit der Luftpistole ihr Stehvermögen über die 60-Schuss-Distanz. Vor allem Olena Kostevych (Ukraine) demonstrierte „was so alles in einer Frau steckt". Nach dem Vorkampf standen für sie erstklassige 587 Ringe zu Buche. Aber auch Sandra Reitz bewies konditionelle Stärke, traf 578 Ringe und zog damit auf Rang 4 ins Finale ein. Eine kleine Überraschung war allerdings, dass die beiden Olympia-Medaillengewinnerinnen Anna Korakaki (Griechenland) und Monika Karsch zu den „Geschlagenen" zählten. Anna Korakakis 575 Ringe brachten ihr Rang 11, Monika Karsch reihte sich mit 572 Ringen auf Platz 17 ein. Juli Hochmuth kam mit der gleichen Ringzahl auf Rang 16. In der Runde der besten Acht rangierte Sandra Reitz nach der ersten Fünferserie aussichtsreich auf Rang 3. Eine 8,7 und drei Neuner in der zweiten Serie brachten die Wahlregensburgerin leicht ins Hintertreffen, aber sie kämpfte sich wieder heran. Am Ende reichte es nicht ganz. Mit einem Rückstand von 0,6 Ringen war für sie auf Rang 4 Schluss. Gold gewann die Ukrainerin Olena Kostevych (244,8 Ringe) vor der Serbin Zorana Arunovic (242,8 Ringe) und der Bulgarin Viktoria Chaika (219,5 Ringe).
 
Die Luftpistolen-Junioren zeigten eine starke deutsch-bayerische Mannschaftsleistung, auch wenn es für keinen der jungen Männer für den Finaleinzug reichte. Jonathan Mader kam mit 573 Ringen auf Rang 12, Paul Fröhlich mit 571 Ringen auf Rang 14, Jan Luca Kartstedt wurde mit 568 Ringen auf Rang 17 notiert, und Nils Strubel und Robin Walter komplettierten das Quintett unter den zwanzig Besten dieses Wettbewerbs auf den Rängen 19 und 20. Sieger wurde der Russe Anton Aristarkhov (240,9 Ringe) vor dem Italiener Paolo Monna (239,5 Ringe) und seinem russischen Teamkollegen Alexander Petrov (217,3 Ringe).
 
Je eine Medaille für den BSSB und den DSB gab es bei den Luftgewehr-Juniorinnen zu bejubeln. Anna Janshen hatte mit 628,0 Vorkampfringen und Vorkampfplatz 4 ihr Ticket für das Finale gelöst. Lisa-Marie Haunerdinger machte es da deutlich spannender. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Zehntel angelte sie sich den letzten Finalplatz. Die Mädels lieferten sich einen super-spannenden Finalkampf. Nach dem 16. Finalschuss lagen gleich drei der jungen Damen – Anna Janshen, Lisa Marie Haunerdinger und die Russin Tatiana Kharkova – mit jeweils 165,8 Ringen gleich auf. Eine weitere Russin, Daria Boldinova, klebte den Dreien mit einem Zehntel weniger an den Fersen. Mit einer 9,9 und 10,0 verabschiedete sich als erste Tatiana Kharkova aus diesem Quartett. Lisa Marie und Anna blieben mit konstant hohen Zehnern im Rennen und machten am Ende den Sieg untereinander aus. Gold ging letztendlich an Anna Janshen (249,6 Ringe), Lisa Marie Haunerdinger (248,1 Ringe) wurde mit Silber belohnt. Bronze gewann Daria Boldinova (226,8 Ringe).
 
Bei der Konkurrenz der Luftgewehr-Junioren hatten die deutsch-bayerischen Teilnehmer nicht viel mitzureden. Bester Deutscher war Benedikt Mockenhaupt auf Rang 20. Ihm fehlten zum Qualifikationsergebnis für Rang 8 mit 620,5 Ringen dann doch ganze 3,3 Ringe. Den Vorkampf führte der Russe Ilia Marsov mit hervorragenden 629,7 Ringen an. Nach dem Finale landete der Russe aber geschlagen auf Rang 4. Gold ging an den Tschechen Filip Nepejchal (249,3 Ringe) vor Maciej Kowalewicz (Polen, 247,1 Ringe) und dem Australier Alex Hoberg (226,3 Ringe).
 
Den letzten Wettkampf des ersten Tags bestritten die Luftgewehr-Männer. Als bester deutscher Teilnehmer schaffte Maximilian Dallinger gerade noch den Einzug ins Finale. 628,3 Ringe standen für ihn nach der Vorrunde zu Buche und reichten für Finalplatz 8. Eine 9,8 zum Auftakt und anschließende "mittelprächtige" Zehner reichten in dem stark besetzten Starterfeld aber nicht, um über den achten Rang im Finale hinauszukommen. Die Goldmedaille gewann der Ungar Istvan Peni mit 249,8 Ringen. Silber ging mit Alexander Schmirl (248,8 Ringe) ins Nachbarland Österreich und die Bronzemedaille nimmt Vladimir Maslennikov (228,7 Ringe) mit nach Russland. Übringens hatten es die Herren zum Schluss noch richtig spannend gemacht, da sich Alexander Schmirl erst im Stechschuss im Rennen um Bronze gegen Vladimier Maslennikov durchsetzen konnte.
 
Sehr zeitig klingelte am zweiten Wettkampftag der Wecker für die Luftgewehr-Junioren. Bereits um acht Uhr begann das 60-Schuss-Programm in der Druckluftwaffenhalle. Von den deutsch-bayerischen Teilnehmern kamen Benedikt Mockenhaupt und Maximilian Ulbrich noch am besten "in die Gänge", dennoch fehlten beiden einige Ringe für den Finaleinzug. Benedikt Mockenhaupt kam mit 621,5 Ringen auf Rang 16. Einen Platz dahinter reihte sich Maximilian Ulbrich mit 621,2 Ringen ein. Für den Finaleinzug wären mindestens 623,8 Ringe vonnöten gewesen. Atsushi Shimada (Japan) hatte zusammen mit dem ringgleichen Filip Nepejchal mit 628,5 Ringen die Qualifikation gewonnen und ließ sich auch im Finale nicht die Butter vom Brot nehmen. Der Japaner gewann souverän mit 249,1 Ringen, obwohl er sich im letzten Schuss noch eine 8,9 erlaubt hatte. Silber ging für 247,7 Ringe an den Ungarn Zalan Pekler weg, und Bronze gewann der Vortagessieger Filip Nepejchal mit 226,5 Ringen.
 
 
Für unsere Silbermedaillengewinnerin beim ersten Wettkampf bei den Luftgewehr-Juniorinnen, Lisa Marie Haunerdinger, lief es mit 623,3 im zweiten Wettkampf nicht mehr ganz so glatt. Sie wurde im Ranking auf Rang 17 geführt. Dafür schaffte die junge Württembergerin Larissa Weindorf mit 627,1 Ringen auf Vorkampfplatz 4 den sicheren Einzug ins Finale. Dort wartete sie mit einer konstant guten Leistung auf und hatte am Ende das Pech, mit drei Zehnteln an den Medaillenrängen "vorbeizusegeln". Sie wurde mit 207,0 Ringen Vierte. Gold holte sich die US-Amerikanerin Angeline Henry mit 250,5 Ringen vor der Ukrainerin Valeriia Sidorenko (248,6 Ringe) und Anastasiia Dereviagina (Russland, 227,8 Ringe).
 
 
Vier DSB-Schützinnen schafften es im 93-köpfigen Starterfeld bei den Luftgewehr-Frauen unter die besten Zwanzig. Eine davon – Jolyn Beer – meisterte auch mit einer Glanzleistung von 629,3 Ringen über die ungewohnten 60 Schuss auf Rang 2 den Finaleinzug.  Und Jana Erstfeld rutschte mit 626,3 Ringen auf Rang 9 unglücklich an den Finalrängen vorbei. Auf Platz 15 folgte dann mit Julia Simon eine weitere Deutsche, die 624,9 Ringe getroffen hatte. Das vierblättrige Kleeblatt komplettierte Isabella Straub (Sie ging für Bayern an den Start) mit 624,8 Ringen auf Rang 17. Im Finale schoss Jolyn Beer mit vier Neunern in den ersten 14 Schuss eine Neun zu viel, überstand zwar noch die erste Ausscheidungsrunde, musste dann aber auf Rang 7 den Stand verlassen.
 
"Großes Kino" boten die Luftpistolen-Juniorinnen bei ihrem zweiten Wettkampf. Gleich vier DSB-Mädels, darunter zwei BSSB-Schützinnen, erreichten Plätze unter den ersten 16. Miriam Piechaczek bestätigte ihre gute Leistung vom Vortag, verbesserte sich sogar noch um einen Rang und wurde mit 565 Ringen Elfte. Vanessa Seeger sammelte 564 Ringe und wurde auf Rang 13 notiert, Lisa Schnaidt angelte sich mit 562 Ringen Rang 16. Beste der Vier war Agnes Völker, die sich mit 566 Ringen und 14 Innenzehnern den letzten, achten, Finalplatz sicherte. Im Finale gelang es der triumphalen Weltrekord-Schützin des Vortags, Denisa Bezdecna (Tschechien) nicht, ihren Erfolg zu wiederholen. Sie tauschte mit der Vortagszweiten Mexikanerin Karen Quezada die Ränge. Gold ging demnach mit 238,6 Ringen nach Mexiko, Silber mit 235,4 Ringen nach Tschechien, und Bronze gewann die Italienerin Giulia Campostrini mit 212,7 Ringen.
 
Ein bayerisch-deutsches Pärchen schlug sich in der ersten Männerkonkurrenz mit der Luftpistole gar nicht schlecht. Tobias Piechaczek sammelte 578 Ringe. Dabei wären sogar noch ein paar Zähler mehr drinnen gewesen – er schoss mit seiner schwächsten Serie, einer 94-Serie, an. So schrammte er mit einem Ring weniger als der letzte qualifizierte Finalteilnehmer an der Endrunde vorbei und wurde auf Rang 13 notiert. Einen Rang dahinter (mit einem Ring weniger) positionierte sich Michael Schwald. Erster wurde der Georgier Tsotne Machavariani (242,0 Ringe), gefolgt von Pavlo Korostylov (Ukraine, 241,7 Ringe) und dem Japaner Tomoyuki Matsuda (220,1 Ringe).
 
Im zweiten Wettkampf der Luftpistolen-Junioren schafften es zwar keine fünf Schützen (wie bereits im ersten Wettkampf) unter die Top-20, aber immerhin hielten noch drei Junioren dieses Level. Jonathan Mader gelang es sogar, mit 575 Ringen und Vorkampfplatz 3 ein Ticket für das Finale zu lösen. Sören Korn traf 570 Ringe und wurde damit auf Rang 10 geführt. Der dritte im Bunde war der BSSB-Schütze Sebastian Schulz, der mit 568 Ringen seinen Wettkampf auf Rang 17 beendete. Im Finale schaffte es Jonathan Mader, sich von Anfang an im Mittelfeld zu platzieren. Nach dem 18. Schuss kam aber dann für ihn das Aus. Er erreichte mit 176,4 Ringen Rang 5. Die drei Medaillen holten sich der Italiener Paolo Monna (Gold, 240,0 Ringe), der Russe Aleksandr Kondrashin (Silber, 238,9 Ringe) und Poh Yu Hao aus Singapour (Bronze, 218,7 Ringe) ab.
 
Zum Auftakt des dritten und letzten Wettkampftages kamen zuerst die Luftpistolen-Frauen zum Zuge. Im Vorkampf fehlten den deutsch-bayerischen Schützinnen dann doch einige Ringe, um in Finalnähe zu kommen. Am besten der DSB-Starterinnen schlug sich Julia Hochmuth, die mit 573 Ringen auf Platz 15 notiert wurde. Ihr fehlten vier Ringe zum letzten Finalplatz. Sandra Reitz – beim ersten Wettkampf noch im Finale – erreichte mit 572 Ringen Rang 17, und Monika Karsch reihte sich mit 571 Ringen auf Rang 18 ein. Das Finale dominierte von Anfang die Ukrainerin Olena Kostevych. Gold und ein neuer inoffizieller Weltrekord waren ihr mit 247 Ringen nicht zu nehmen. Damit distanzierte sie die Serbien Zorana Arunovic um 7,1 Ringe. Dritte wurde die Mexikanerin Alejandra Zavala mit 219,4 Ringen.
 
Eine kleine Sensation gelang dem jungen bayerischen Schützen Aleksandar Todorov bei den Luftpistolen-Männern. Mit sehr guten 581 Ringen sicherte sich der junge Schütze in seinem ersten Männerjahr Rang 6 der Qualifikation. Tobias Piechaczek erreichte mit 578 Ringen Rang 16. Ihm fehlten zwei Ringe zum Finaleinzug. Auch der dritte bayerische Teilnehmer, Philipp Grimm, schaffte es, sich noch unter den 20 besten zu platzieren. Für ihn wurden 578 Ringe und Rang 18 notiert. Aleksandar Todorov startete nervös in den Endkampf und handelte sich auch gleich in der ersten Fünferserie einen kleinen Rückstand ein, den er in den folgenden Schüssen noch weiter ausbaute. Somit war für ihn mit Rang 8 dann Schluss – dennoch ein Spitzen-Erfolg für den jungen Schützen. 
 
Weniger glorreich präsentierten sich die DSB-Luftgewehr-Frauen. Der Besten von ihnen, Jolyn Beer, fehlten mit 627,4 Ringen zwar nur vier Zehntel zum letzten Finalplatz, in der Endabrechnung sprang aber "nur" Rang 13 heraus. Alle weiteren Starterinnen landeten jenseits der Top-Zwanzig. Gold gewann Nina Christen (Schweiz, 251,8 Ringe) vor Jade Bordet (Frankreich, 251,5 Ringe) und Laura-Georgeta Coman (Rumänien, 229,5 Ringe).
 
Der letzte Wettkampf des diesjährigen H&N-Cups, der Wettbewerb der Luftgewehr-Männer, endete mit einem aus bayerischer Sicht durchaus erfreulichen Ergebnis. Drei DSB-Schützen schafften es, sich unter den besten Zwanzig zu platzieren. Maximilian Dallinger wiederholte seinen Erfolg aus dem ersten Wettkampf und zog mit 628,9 Ringen wieder auf Rang 8 ins Finale ein. Andre Link sammelte 628,3 Ringe und erreichte damit Rang 11. Julian Justus wurde 15. mit einem Ergebnis von 627,4 Ringen. Das Finale entwickelte sich dann zum Krimi. Maximilian Dallinger setzte sich bereits nach der ersten Fünferserie in Führung, die er allerdings nach dem 16. Schuss abgeben musste. Aber die ersten vier Schützen lagen nur einen Ring auseinander. Im Rennen um die Bronzemedaille mussten Maximilian Dalllinger und Sergey Kamenski (Russland) erst im Stechen klären, wer weiterhin im Rennen bleiben sollte. Das gelang Maxi aber erst nach dem zweiten Stechschuss. Der Krimi ging weiter. Der dritte im Bunde, Vitali Bubnovich (Weißrussland) verlor als erster der Drei die Nerven. Eine 9,7 im 21. Schuss bedeuteten die Bronzemedaille für ihn. Sergey Kamensky beschloss seine Vorstellung mit einer 10,7. Damit nahm er Maxi drei Zehntel ab und gewann Gold. Eine phantastische Vorstellung der Schießsportler! Maximilian Dallinger wurde dafür immerhin mit Silber belohnt.
 
Wir bedanken uns bei allen Gästen für die fairen Wettkämpfe, wünschen eine gute Heimreise! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf der Olympia-Schießanlage!
 
 
 
 
Den vollständigen Zeitplan (Schedule) finden Sie hier.
 
 
 
 
Finale
25. Januar 2018
11.00 Uhr:  LP Juniorinnen (AP Juniors Women)
12.30 Uhr:  LP Frauen (AP Women)
14.15 Uhr:  LP Junioren (AP Juniors Men)
16.15 Uhr:  LG Juniorinnen (AR Juniors Women)
18.00 Uhr:  LG Junioren (AR Juniors Men)
19.45 Uhr:  LG Männer (AR Men)
 
26. Januar 2018
11.00 Uhr:  LG Junioren (AR Juniors Men)
12.30 Uhr:  LG Juniorinnen (AR Juniors Women)
14.15 Uhr:  LG Frauen (AR Women)
16.15 Uhr:  LP Juniorinnen (AP Juniors Women)
18.00 Uhr:  LP Männer (AP Men)
19.45 Uhr:  LP Junioren (AP Juniors Men)
 
27. Januar 2018
12.00 Uhr:  LP Frauen (AP Women)
13.30 Uhr:  LP Männer (AP Men)
15.00 Uhr:  LG Frauen (AR Women)
16.30 Uhr:  LG Männer (AR Men)
Zuletzt aktualisiert: Samstag, 27. Januar 2018 18:58 Uhr