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Förderung des Schießstättenbaus

 

Sonderprogramm Schießstättenbau ab 15. 7. 2019

Der Freistaat Bayern hat für ein Sonderförderprogramm des vereinseigenen Sportstättenbaus bis zum 31.12.2020 zusätzlich 10 Mio. € jährlich zur Verfügung gestellt. Hierdurch sollen insbesondere Vereine in finanzschwächeren Gemeinden Bayerns gefördert werden.

Die Fördersätze reichen von einem reinen Zuschuss in Höhe von 25 % bis hin zu einem Zuschuss in Höhe von 55 % plus eines zinsvergünstigten Darlehens in Höhe von 20 %.

Bei Anträgen mit einem zuwendungsfähigen Kostenvolumen bis 250.000 € ist nur die Ausreichung eines reinen Zuschusses möglich, bei Anträgen mit einem förderfähigen Kostenvolumen von mehr als 250.000 € kann zusätzlich zum reinen Zuschuss auch ein zinsvergünstigtes Darlehen beantragt werden. Der Zinssatz beträgt aktuell (12. 7. 2019) 0,12 % (grundsätzliche Regelung: 1% über Basiszinssatz).

Eine Liste mit den jeweiligen Fördersätzen (alphabetisch nach Gemeinde) finden Sie hier.

Die Fördersätze gelten für Anträge, die dem BSSB ab dem 15.07.2019 zugehen (Posteingangsstempel BSSB).

Die Laufzeit des Sonderförderprogramms ist zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

Ansonsten gelten die bisherigen Regelungen der Sportförderrichtlinie des Freistaats Bayern. Es sind die üblichen Antragsunterlagen zu verwenden (siehe unten).

Antragsunterlagen für den Schießstättenbau zum Download

 

Grundsätzlich besteht für die Mitgliedsvereine des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. (BSSB) die Möglichkeit, staatliche Fördermittel für den Schießstättenbau zu beantragen. Die Grundlagen hierfür sind in den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports.Nachfolgend finden Sie einige grundlegende Informationen zum Antragsverfahren:

Was wird gefördert?Gefördert werden Neubau, Umbau und Erweiterung von Sportanlagen (hier: Schießstätten). Dies bezieht sich auch auf Gemeinschaftsbauten mit anderen Vereinen. Zu beachten ist, dass der antragstellende Schützenverein in jedem Fall als Bauherr auftreten muss. Bei Gemeinschaftsbauten (z.B. mit der FFW oder der Gemeinde) ist darüber hinaus eine Bauträgervereinbarung erforderlich.Zuwendungsfähig sind weiterhin Generalinstandsetzungen von Sportstätten, sofern diese nicht auf mangelnden Bauunterhalt zurückzuführen sind.

Bei reinen Modernisierungs- und/oder Instandsetzungsmaßnahmen ist zu beachten, dass diese nur dann zuwendungsfähirg sind, wenn die Gesamtkosten mindestens 65.000 Euro betragen bzw. wenn der Neubau bzw. eine vorangegangene Generalinstandsetzung mindestens 6 Jahre zurückliegen. Für Umbaumaßnahmen besteht diese Grenze nicht.

Welche Voraussetzungen muss der Verein erfüllen?Der Verein muss gemeinnützig und rechtsfähig (e.V. oder Kgl. priv.) sein, seinen Sitz in Bayern haben und Mitglied im Bayerischen Sportschützenbund sein.

Der Anteil der Schützenjugend (bis 27 Jahre) an der Gesamtmitgliederzahl des Vereins muss mindestens 10 % betragen.

Das Beitragsaufkommen des Vereines soll für Erwachsene (ab 18) mindestens 50 €/ Jahr, für Jugendliche (bis 18) mindestens 25 €/Jahr und für Schüler (bis 14) mindestens 12 €/Jahr betragen. Werden diese Sollbeiträge nicht erreicht, so können nicht zweckgebundene Spenden und Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit hinzugezählt werden.

Der Verein muss ein langfristiges Nutzungsrecht des zu fördernden Objekts nachweisen. Sofern sich das Grundstück nicht im Eigentum des Vereins befindet, ist ein langfristiges (mindestens 25 Jahre ab Fertigstellung bei Gesamtkosten ab 75.000 €, mindestens 10 Jahre ab Fertigstellung bei Gesamtkosten bis 75.000 €), uneingeschränktes, unkündbares und unabdingbares Nutzungsrecht nachzuweisen (Vertrag).

Der Verein muss Bauherr der Maßnahme sein (bei Gemeinschaftsprojekten auch zusammen mit weiteren Beteiligten).

Antragsunterlagen und Antragsverfahren:Die Antragsunterlagen können kostenlos in der Geschäftsstelle des BSSB angefordert werden (Frau Wittmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bzw. stehen zum Download bereit.

Die ausgefüllten Antragsunterlagen werden vom Verein über den jeweiligen Bezirksreferenten für den Schießstättenbau bei der Geschäftsstelle des BSSB eingereicht. Der BSSB prüft die Anträge und leitet sie mit einer entsprechenden Stellungnahme an die zuständige Bezirksregierung weiter. Die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn wird, soweit erforderlich, von der Bezirksregierung erteilt.

Der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn kann nur zugestimmt werden, wenn dadurch verhindert wird, dass:
•    andere öffentliche Finanzierungsmittel (z.B. Zuschuss der Gemeinde) ausfallen,
•    andernfalls der Fortbestand der Sportanlage oder der Fortbestand des Vereins gefährdet sind,
•    eine Sportanlage, insbesondere nach einer Kündigung, ersatzlos verloren geht, oder
•    nachteilige Folgen für den Sportbetrieb aufgrund eines Katastrophenfalles (z.B. Brand, Überschwemmung) eintreten.

Mit der Maßnahme kann erst förderunschädlich begonnen werden, wenn die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt wurde. Andernfalls ist eine Förderung nicht möglich!

Als Maßnahmen zur Durchführung eines Bauprojekts gelten in diesem Sinne nicht nur tatsächliche Bauarbeiten wie beispielsweise der Aushub, sondern auch die Vergabe von Aufträgen an bauausführende Firmen sowie der Einkauf von Materialien.

Bei Gesamtkosten von mehr als 250.000 Euro darf mit dem Bauvorhaben grundsätzlich erst nach Zuschussbewilligung durch die zuständige Bezirksregierung begonnen werden.

Sofern die zu erwartenden Gesamtkosten 250.000 Euro nicht übersteigen, kann die Genehmigung zum förderunschädlichen Maßnahmebeginn vom BSSB, nach Vorliegen aller Voraussetzungen, erteilt werden.



Ansprechpartner:


Bestellung der Antragunterlagen:

Frau Wittmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Inhaltliche Fragen zur Antragstellung:

Bezirksreferenten SchießstättenbauBezirksreferenten Schießstättenbau
 
Sachbearbeiter „Förderung des Schießstättenbaus"
Jörg Vochetzer
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

BSSB Geschäftsführer Alexander Heidel
(089/31694917, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

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Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 17. Juli 2019 09:35 Uhr