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Gespräch mit Innenminster Seehofer zur Änderung des Waffenrechts

bssb Kink Seehofer

Am 28.03.2019 trafen sich 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, der Vorsitzende des Verbands unabhängiger Schießstandsachverständiger (VuS), Jakob Stainer, sowie Vertreter der Büchsenmacher und des Bayerischen Jagdverbandes mit Bundesinnenminister Horst Seehofer, um über die geplanten Änderungen des Waffenrechts zu diskutieren.


Der BSSB hat in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften klar zum Ausdruck gebracht, dass er die angedachten Änderungen klar ablehnt, da sie dem angedachten Ziel, der Bekämpfung des Terrorismus, nicht dienen, sondern vielmehr dem ehrlichen und gesetzestreuen Sportschützen die Ausübung von Sport und Ehrenamt erschweren werden.

In einem offenen und konstruktiven Gespräch konnte der 1. Landesschützenmeister den Standpunkt des BSSB’s nun noch einmal darlegen und insbesondere auf die drohenden Erschwernisse für unsere Vorderladerschützen hinweisen. Bundesinnenminister Seehofer zeigte sich in diesem Punkt sehr offen und sagte eine nochmalige Prüfung des Sachverhaltes zu.

Auch mit Blick auf eine für die Schützenvereine verträgliche Lösung in der Sachverständigenfrage gab es eine offene und konstruktive Diskussion. Die bayerischen Vertreter wiesen noch einmal darauf hin, dass mit Augenmerk auf die Sicherheit in den Schießständen nur öffentlich bestellte und beeidigte Sachverständige zugelassen werden sollten, sich der BSSB aber nicht gegen eine Öffnungsklausel für die weiteren Bundesländer stellt. Auch hier gab der Bundesinnenminister zu verstehen, dass nicht angedacht ist, etwas an der derzeitigen Rechtslage zu ändern.

In den nächsten Tagen sollen die geplanten Änderungen des Waffenrechts im Bundeskabinett verabschiedet werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Apelle und Einlassungen der Verbände hier Wirkung zeigen werden.

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 12. April 2019 12:15 Uhr