Ulrike Übelacker-Kühn

Infoveranstaltung zum Waffenrecht bei der Kgl. priv. SSG Lichtenfels

bssb Lichtenfels 1

Am Mittwoch, dem 9. Oktober 2019, war stellvertretender Landesschützenmeister Hans-Peter Gäbelein bei der Kgl. priv. SSG Lichtenfels zu Gast, um über die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in deutsches Recht zu informieren.

Organisiert wurde die Informationsveranstaltung im Schützengau Oberfranken Nord von Uwe Matzner, dem ehemaligen stellvertretenden Bezirksschützenmeister und Referenten für das Waffenrecht im Schützenbezirk Oberfranken.

Die derzeitige Verwaltungspraxis im Referat Waffenrecht des Landratsamtes Lichtenfels erläuterte die zuständige Sachbearbeiterin Sandra Groß.

Hans-Peter Gäbelein erläuterte den Schützen und Vereinsfunktionären die derzeitige Gesetzeslage und das Szenario, das aufgrund des Bundesratsbeschlusses eintreten könnte.

Er verdeutlichte eindringlich, dass diese Forderungen des Bundesrates die Schießsportausübung deutschlandweit massiv einschränken würden.

Die Verschärfungen seien großteils so nicht von der EU-Richtlinie vorgesehen.

Der stellvertretende Landesschützenmeister zeigte die bisherigen und die anstehenden Aktivitäten des BSSB auf.

Die Anwesenden diskutierten überwiegend zu den Themenbereichen Bedürfnisprüfung im Besitz und zur Verfassungsschutzabfrage.

Die in der Stellungnahme des Bundesrats vorgesehene Zahl an Übungseinheiten sei in diesem Umfang von den Schützen nicht leistbar, und die Vereine hätten nicht die Stand-Kapazitäten für Übungseinheiten in diesem Umfang.

Diese Regelungen fielen auf völliges Unverständnis der Anwesenden.

Ebenfalls herrschte Einigkeit darüber, dass die Verfassungsschutzabfrage völlig inakzeptabel sei.

Hans-Peter Gäbelein wurde gebeten, dass der BSSB alle Möglichkeiten nutzt, dieses Szenario noch abzuwenden.
Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 10. Oktober 2019 15:02 Uhr